E‑Fuels können – je nach Herstellungsweg – Treibhausgasemissionen (CO2e) senken und kommen ohne Batterie-Rohstoffe und Batterie-Recycling aus.
Energiewende im Verkehr
Die in Paris formulierten Klimaziele müssen erreicht werden - darüber sind sich alle einig. Aktuelle Investitionen in die E-Mobilität leisten einen guten Beitrag, werden aber nicht ausreichen.
Die Forderungen, Verbrennungsmotoren und Heizungsanlagen abzuschaffen, die mit Erdgas oder Heizöl betrieben werden, greifen offenbar zu kurz. Denn beispielsweise müssen Schiffe, Flugzeuge und Schwerlasttransporter voraussichtlich auch in Zukunft sehr häufig mit Verbrennungsmotoren angetrieben werden.
Synthetische Kraftstoffe können – je nach Herstellungsweg – eine wichtige Ergänzung auf dem Weg zur Energiewende im Verkehr sein. Mit Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit sowie der Chance, Treibhausgasemissionen in Abhängigkeit vom Herstellungsweg zu senken.
E-Fuels sind synthetische Kraft- und Brennstoffe. Sie werden mit Strom aus erneuerbarem Energiequellen aus Wasser und Kohlenstoffdioxid hergestellt (z. B. aus der Luft oder aus biogenen Quellen). Dieser Prozess wird als Power-to-Fuel bezeichnet. E-Fuels sind mit vielen gängigen Ölheizungen und Verbrennungsmotoren kompatibel. Je nach Herstellung können E-Fuels die Treibhausgasemissionen (CO2e) im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen deutlich senken.
E‑Fuels können – je nach Herstellungsweg – Treibhausgasemissionen (CO2e) senken und kommen ohne Batterie-Rohstoffe und Batterie-Recycling aus.
E Fuels sind mit vielen gängigen Ölheizungen und Verbrennungsmotoren kompatibel – bestehende Abläufe können weitgehend erhalten bleiben.
E-Fuels sind speicherbar und können somit auch aus sonnen- und windreichen Regionen der Erde importiert werden.
E-Fuels können theoretisch für alle Verkehrsträger eingesetzt und als Rohöl-Ersatz für die chemische Industrie verwendet werden. Sie können überall vertrieben und die vorhandene Infrastruktur genutzt werden.
Um bis 2050 Kraftstoffe mit deutlich geringeren Treibhausgasemissionen verfügbar zu machen, kann eine schrittweise Beimischung von E‑Fuels ab 2025 ein sinnvoller Ansatz sein. Das kann zwei Effekte zur Folge haben:
Durch die industrielle Großproduktion – insbesondere in wind- und sonnenreichen Regionen – können die Herstellungskosten von E‑Fuels zwischen 2025 und 2050 deutlich sinken.
Eine schrittweise Beimischung von E-Fuels kann bis 2050 stufenweise steigen – mit dem Ziel, den Anteil fossiler Kraftstoffe zu verringern und damit die Treibhausgasemissionen je nach Herstellungsweg weiter zu senken.
Diese Effekte können den Preisanstieg bei Kraftstoffen begrenzen und Kraftstoffe mit geringerer Treibhausgasbilanz langfristig für viele erschwinglich machen.
E Fuels können eine wichtige Ergänzung der Energiewende sein – besonders dort, wo direkte Elektrifizierung schwierig ist. In vielen Szenarien wird ab 2030 ein deutlicher Bedarf an Kraftstoffen mit geringerer Treibhausgasbilanz erwartet.
Als Partner der eFuel Alliance engagieren wir uns aktiv für den Ausbau und Einsatz von synthetischen Kraftstoffen als Baustein der Energiewende.
Future Fuels sind Kraft- und Brennstoffe wie E Fuels und Biofuels. Sie können – je nach Herstellungsweg – eine geringere Treibhausgasbilanz (CO2e) als fossile Kraftstoffe haben. Sie haben das Potenzial, ein gewichtiger Baustein zur Erreichung der Klimaziele zu sein, besonders dort, wo direkte Elektrifizierung schwierig ist.